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SCHWIMMTEICH-ABC

Das Schwimmteich ABC

  • Adsorption: beschreibt einen Vorgang/Anreicherung von Stoffen aus Gasen oder Flüssigkeiten an der Oberfläche eines Festkörpers. Im allgemeinen Sinn ist Adsorption ein physikalischer Prozess, bei dem Stoffe (in der Regel Moleküle) auf der Oberfläche eines anderen Stoffes haften bleiben und sich auf dessen Oberfläche anreichern.
  • Aerob: Umfeld mit Anwesenheit von freiem und gebundenem Sauerstoff
  • Algen: sind einfach gebaute, kleine Organismen, sie sind schwebend (Schwebealgen = grünes Wasser) oder festsitzend (Fadenalgen, Blau-, Rot- oder Braunalgen, Schmieralgen)
  • Algenblüte: Grünes Teichwasser entsteht durch Schwebealgen und kommt vor allem in jungen Teichen mit nährstoffreichem Wasser vor. Sie entwickeln sich rasend schnell
  • Alkalisch: oder auch basisch bezeichnet man ein Wasser wenn sein pH-Wert größer als 7 ist
  • Ammoniak: NH3 entsteht aus Ammonium, welches sich bei einem zu hohen pH-Wert umwandelt. Wenn die biologische Filterung funktioniert brauchen sie wenig Angst vor zu viel Ammoniak zu haben.
  • Ammonifikation: Teilprozess des Stickstoffkreislaufs steht die Ammonifikation meist am Anfang, wenn Stickstoffverbindungen abgebaut werden. Im Zuge der Ammonifikation wird Ammonium in Ammoniak umgewandelt. Je höher der pH-Wert umso mehr Ammoniak entsteht. Ammoniak ist im Vergleich zu Ammonium stark toxisch und kann bereits in geringen Konzentrationen gefährlich für Fische und andere Lebewesen im Teich werden. In einem stabilen Ökosystem wird Ammonium sehr schnell über Nitrit zu Nitrat umgewandelt.
  • Ammonium: NH4 ist wie Nitrit und Nitrat eine im Wasser lösliche Stickstoffverbindung, die aus unzureichendem mikrobiologischem Abbau von Pflanzenresten, durch Düngemittel oder durch Oberflächenwasser in den Teich gelangen kann. Ein erhöhter Wert von Ammonium ist giftig für die Teichbewohner, wie auch die Mikroorganismen.
  • Anaerob: Umfeld ohne Anwesenheit von freiem oder gebundenem Sauerstoff
  • Anorganisch: Anorganische Stoffe enthalten Kohlenstoffverbindungen, ausgenommen hiervon sind der elementare Kohlenstoff, in Bezug auf Schwimmteiche handelt es sich bei diesen Kohlenstoffverbindungen vornehmlich um pflanzliche Bestandteile und deren Zersetzungsprodukte wie Humus oder Laub
  • Assimilation: Aufnahme von anorganischen und organischen Stoffen durch Organismen zur Energiegewinnung oder zum Aufbau von Biomasse.
  • Autotroph: Ernährungsweise bei der anorganische Kohlenstoffverbindungen für den Aufbau der eigenen Körpersubstanz verwendet werden.
  • Bakterien: sind Mikroorganismen, die neben den Pilzen organisches Material abbauen, mineralisieren und damit wieder mobilisieren. Ohne diese Tätigkeit der Mikroorganismen wären alle stofflichen Reserven eines Ökosystems sehr bald biochemisch erschöpft. In künstlichen Teichgewässern lässt die Aktivität der Bakterien nach und muss regelmäßig aufgefrischt werden
  • Basisch: oder alkalisch wird der pH-Wert bezeichnet, der größer als der Neutralwert 7 ist
  • Biofilm: Lebensgemeinschaft aus einer Vielzahl von Bakterien, Pilzen, Algen und Protozoen. Ein Biofilm ist meist eine schleimige Schicht aus lebender Biomasse. Biofilme bilden sich meist an Grenzflächen von Feststoffen und Flüssigkeiten. Der Biofilm gilt als älteste Urform des Lebens und ist sehr wichtig für die Funktion des Schwimmteiches. Mittlerweile ist es unbestritten, dass die eigentliche Reinigungsleistung und Wasseraufbereitung im Schwimmteich in den Biofilmen stattfindet. Biofilme entwickeln sich an allen Oberflächen, die von einem Nährmedium angeströmt werden.
  • Biogene Entkalkung: Ausfällung von kohlensaurem Kalk durch Kohlensäure-Entzug infolge starken Pflanzen- und Algenwachstums. Das Kohlendioxid wird von den Pflanzen mit Hilfe von Licht während der Photosynthese aus den Verbindungen herausgelöst und in den Stoffwechsel eingebaut, während Calcium- und Magnesiumkarbonat ausfallen. Hierdurch wird die Pufferkapazität reduziert, was beim Erlöschen der Pufferkapazität zu starken Schwankungen des pH-Wertes führen kann.
  • Biologisches Gleichgewicht: definiert sich als richtiges Verhältnis zwischen Produzenten – Konsumenten – Reduzenten zueinander. Die Produzenten bauen aus anorganischem Material organische Substanz auf, die Konsumenten verbrauchen die organische Substanz unter Zuhilfenahme von Sauerstoff und Abgabe von Kohlensäure, die Reduzenten mineralisieren die tote organische Substanz und wandeln sie in anorganische Verbindungen zurück.
  • Blaualgen: in jedem Teich kommen Blaualgen vor, die Angst dass man sich mit Blaualgen vergiften kann ist unbegründet, viele Cyanobakterien sind nur in geringen Mengen im Schwimmteich vorhanden und die wenigsten sind toxisch. Allerdings gelten sie als Anzeiger für eine belastete Wasserqualität.
  • Braunalgen: von etwas 250 bekannten Braunalgen kommen gerade fünf im Süßwasser vor. Sie sind hierbei nur von untergeordneter Bedeutung. Findet man im Teich braun gefärbte Algen – so muss es sich nicht zwangsläufig um Braunalgen handeln.
  • Calcium: ist die Grundsubstanz für die verschiedenen Formen von Kalk und unentbehrlich für die Zellwandbildung bei Pflanzen, Calcium ist ein wichtiger Bestandteil der Wasserhärte und wird laufend verbraucht.
  • C – N – P Verhältnis: die drei Elemente Kohlenstoff – Stickstoff – Phosphor zueinander im Wasser. Nur bei einem stimmigen Verhältnis der drei Komponenten zueinander funktioniert der Stoffwechsel der für den Schadstoffabbau verantwortlichen Mikroorganismen effektiv. Das optimale Verhältnis liegt bei 100:10:1
  • Denitrifikation: mikrobielle Reduktion des Nitrats über die Nitritstufe zu Stickstoff. Die Denitrifikation findet unter anaeroben Bedingungen statt. Sie ist der Natürliche Weg zur Entfernung von Stickstoff aus dem Wasser
  • EPDM: Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk bezeichnet das Material einer flexiblen und als Plane häufig verwendeten Kunststoffdichtungsbahn im Teichbau
  • Eutroph: werden Gewässer durch Zunahme an Nährstoffüberangebot. So führt ein hoher Phosphorgehalt zu einer großen Produktion von Biomasse (Algenwachstum)
  • Fadenalgen: Werden zu den Grünalgen zählenden Algen bezeichnet, die lange fädige Strukturen bilden können. Fadenalgen stellen meist kein hygienisches Problem des Wassers dar, wohl aber ein optisches, da sie bei warmer Witterung und starker Sonneneinstrahlung an die Wasseroberfläche steigen.
  • Filter: dienen zur Abscheidung von Stoffen aus dem Badewasser durch biologische und mechanische Verfahren, es gibt verschieden Filtersysteme: Fliesfilter, Sandfilter, Trommelfilter, Endlosbandfilter, Spaltsiebe und Beadfilter.
  • Filterpumpe: findet sowohl bei Schwimmteichen, Zierteichen und speziell bei Fischteichen Anwendung. Bei Zier- und Fischteichen dürfen Pumpen im Teich platziert sein, wobei bei Schwimmteichen aus Sicherheitsgründen außerhalb des eigentlichen Teichs platziert werden müssen. Filterpumpen werden entsprechend der hydraulischen Anforderungen und erforderlichen Umwälzleistung ausgewählt.
  • Flüssigfolie: bei PVC Dichtungsbahnen mit Gewebeeinlage werden die möglichen Kapillare mittels einer Flüssigkeit, der sogenannten Flüssigfolie versiegelt.
  • Folie: Dichtungsbahnen aus PE (Polyethylen), PVC (Polyvinylchlorid) und EPDM (Synthesekautschuk) sind flexible Werkstoffe mit optimalen Eigenschaften als Teichabdichtung. Die Stärke sollte nicht unter 1,0mm, für Schwimmteiche sind gewebeverstärkte Folien mit 1,5mm am idealsten.
  • Füllwasser: nennt man die Erst- oder Nachfüllung des Schwimmteiches. Die Qualität des Füllwassers kann oft aufgrund geringster Mengen bestimmter Inhaltsstoffe über ein Gelingen oder Misslingen des ganzen Projektes entscheiden. Es lohnt sich die Wasserparameter des Füllwassers genau anzuschauen!
  • Gesamthärte: kennzeichnet den Kalkgehalt im Wasser  die gelösten Magenesium- und Calcium-Ionen. Sie wird in deutschen Härtegraden dH° angegeben. Wasser unter 10 dH° wird als weich und über 20 dH° als hart bezeichnet. Wasser mit über 30 dH° ist als Trinkwasser und Füllwasser unbrauchbar. Man unterscheidet zwischen der Karbonathärte und der Gesamthärte. Die Karbonathärte (temporäre Härte) bezieht sich auf die Konzentration der Calcium-Moleküle. Die Gesamthärte (permanente Härte) wird die Summe der im Wasser gelösten Erdalkalimetalle betrachtet, vorwiegend Calcium und Magnesium.
  • Gesamtphosphor: der Richtwert für Gesamtphosphor im Füllwasser liegt für Schwimmteiche bei 0,01 mg/l.
  • GFK: Glasfaserverstärkter Kunststoff wird für Gartenpools und Teichanlagen verwendet. Eine Abdichtungsvariante, teurer wie Folie. Jedoch lassen sich feine Strukturen abbilden. Es werden mehrere Schichten Glasfasern verwendet, am Schluß kommt eine Art Topcoat, spezielles Harz mit Parafin, als Abschluß. Diesen gibt’s in mehreren Farben.
  • Grünalgen: Schwebe- oder Fadenalgen, Schwebealgen lassen sich aufgrund ihrer Größe nicht auf herkömmliche Art aus dem Teich entfernen und können bei einer Massenentwicklung zu einer Trübung (grünstich) des Wassers führen. Nach Bestrahlung mit UVC-Licht verklumpen die Schwebealgen und können über den Filter ausgeschieden werden.
  • Ionen: sind elektrisch geladene Teilchen, Unterschieden werden einwertige (Natrium, Kalium, Chlorid, Nitrat) und zweiwertige (Calcium, Magnesium, Sulfat) Ionen.
  • Ionenaustauscher: Verfahren zur Wasserbehandlung mit dem besonders kalkhaltiges und nährstoffreiches Wasser für den Teich brauchbar gemacht wird.
  • Ionisation: sehr umstritten in Schwimmteichen! Mittels Elektrizität werden Kupfer und Silberplatten langsam aufgelöst und die Ionen dem Wasser beigegeben. Silberionen für die Entkeimung, Kupferionen für die Algenbekämpfung.
  • Kalk: Calciumkarbonat sorgt in Gewässern einen weißen festsitzenden Belag auf den Steinen, der sich nur durch den Einfluss von Säuren lösen lässt.
  • Kapillare: sind kleinste Öffnungen, durch die z.B. Wasser fließen kann. Sowohl bei Dichtungen, als auch in Böden gibt es Kapillare. Durch sie kann Wasser aufgrund der Saugspannung entgegen der Schwerkraft transportiert werden. Kapillarsperren begrenzen den Schwimmteich nicht nur in technischer Hinsicht, sondern bilden auch einen Rahmen um den Teich. Schutz vor Oberflächenwasser, die mit Schmutz und/oder Düngemittel versetzt sind.
  • Karbonathärte: bezeichnet die durch Karbonat-Ionen bewirkte Wasserhärte, auch als temporäre Härte bezeichnet. Sie gibt nur die Konzentration von Calcium-Molekülen an. Sie verändert sich bei einer Erwärmung des Wassers.
  • Kautschuk: Naturkautschuk als Dichtungsmaterial im Teichbau ist zu teuer  deshalb greift man auf EPDM (Ethylen-Propylen-Kautschuk) zurück. Das Material weist eine hohe Elastizität, Flexibilität bei hohen und tiefen Temperaturen aus.
  • Kohlendioxid: auch fälschlicherweise als Kohlensäure bezeichnet, ist eine chemische Verbindung zwischen Kohlenstoff und Sauerstoff. Für einen Teich ist CO2 im Wasser von großer Bedeutung, da die Konzentration von CO2 im Wasser in Abhängigkeit vom pH-Wert und der KH steht. Diese drei Parameter sind alle voneinander abhängig.
  • Kohlensäure: entsteht mit Ammoniak zusammen bei Fäulnisprozessen und ist ein Stoffwechselprodukt. Bei einer Kohlensäurevergiftung erholen sich die Fische sofort nach Beseitigung der Ursache bzw. wenn man den pH-Wert um eine Einheit erhöht. Ab pH-Wert 8 ist eine Kohlensäurevergiftung ausgeschlossen.
  • Kupfer-Ionen: sind für die Mikrobiologie in Teichgewässern äußerst giftig. Gelöste Kupfersalze gelten als stark Gewässer schädigend und dürfen daher für die Algenbekämpfung im naturnah betriebenen Teichgewässer nicht eingesetzt werden, da die Toleranzgrenze für die Biozönose sehr gering ist.
  • Laub: Im Herbst muss das Laub regelmäßig abgefischt werden, da sonst zusätzliche Nährstoffe in den Teich gelangen
  • Lava: sowohl als Dränagematerial als auch als Vegetationssubstrat gut bewährt. Das relativ hohe Eigengewicht macht es für Leichtbauweisen kaum einsetzbar. Lava ist in vielen unterschiedlichen Korngrößen erhältlich. Lavasubstrat wird sehr oft als Filtersubstrat für die Mikrobiologie, wegen der hohen Besiedelungsfläche, verwendet. Im Pflanzbereich weniger, da es sehr scharfkantig ist. Aufgepasst, im Lavasubstrat können erhebliche Mengen an Phosphor enthalten sein.
  • LED-Lampen: LED (Light Emitting Diode) Lampen sind klein, robust und sehr leicht, werden mit Niedervolt betrieben und es gibt sie in verschiedenen Farben. Der große Vorteil ist das die Lampen sehr klein sind, kaum Wärme produzieren und durch die 12V Technik problemlos im Wasser verwendet werden können.
  • Leitfähigkeit: ist die Bezeichnung und das Maß für den Gesamtsalzgehalt, also die Summe aller im Wasser gelösten Salze. Je mehr Salze gelöst sind, desto höher ist die elektrische Leitfähigkeit, gemessen in Mikrosiemens (µS/cm). Der Gesamtsalzgehalt bestimmt den osmotischen Druck des Wassers und ist deshalb eine wichtige Messung für die Bewertung von Gewässern.
  • Leitungswiderstand: auch als Druckverlust im Rohrleitungsnetz bezeichnet. Je kleiner der Querschnitt und je länger die Rohrleitung, desto höher ist der Druckverlust einer Pumpe
  • Limnologie: Lehre vom Wasser, die Limnologie widmet sich dem Medium Wasser von der Chemie, Biologie und Ökologie.
  • Mesotroph: nennt man Teiche mit mäßiger Produktion von Algen, zeitweisen Algenblüten, mittlerer Sichttiefe sowie geringer bis mäßiger Sauerstoffzehrung wie auch Nährstoffbelastung
  • Mikroorganismen: versteht man kleine, einzellige Lebewesen wie Bakterien, Hefen und Pilze. Bei den Bakterien handelt es sich um Arten, die Teil des biologischen Kreislaufs im Teich sind; sie wandeln beispielsweise das giftige Nitrit in das ungiftige Nitrat um. Mikroorganismen erfüllen wichtige Funktionen bei der Selbstreinigung von Gewässern, Böden und Sedimenten. Die Organisation der Mikroorganismen im Biofilm kann als eine symbiotische Gemeinschaft angesehen werden.
  • Mücken: gibt es in Schwimmteichen aufgrund der geringen Nährstoffgehalte und hohen Sauerstoffanteile selten.
  • Nachfüllwasser: wird zum Ausgleich von Wasserspiegelschwankungen im Schwimmteich verwendet. Es muss dieselben Eigenschaften (Parameter) wie Füllwasser haben. Bei privaten Schwimmteichen und Naturpools wird in der Regel Leitungswasser verwendet, das ggf. entphosphatisiert werden muss.
  • Nährstoffe: für pflanzliches Wachstum sind verschiedene Nährstoffe (Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium und Spurenelemente) eine entscheidende Rolle.
  • Nitrit: ist eine im Wasser lösliche anorganische Stickstoffverbindung, die im Teich bei einem „nicht“ vollständigen mikrobiologischen Abbau von Nährstoffen entsteht bzw. durch Regenwasser (speziell nach einem Gewitter) in den Teich kommen. Ein zu hoher Nitritgehalt ist ein Hinweis auf eine gestörte Wasserbiologie.
  • Nitrat: ist wie Ammonium und Nitrit eine Stickstoffverbindung, die gelöst im Wasser vorliegt. Eine direkte Giftigkeit kann nicht angegeben werden, allerdings kann Nitrat als Algennährstoff fungieren.
  • Nitrifikation: chemischer Vorgang (Vorstufe der Denitrifikation) bei dem Ammonium unter Verbrauch von Sauerstoff zu Nitrat umgeformt wird unter Beteiligung der Bakterienarten Nitrosomonas und Nitrobacter. Dieser Prozess läuft nur aerob. Nitrat sind für den menschlichen Organismus schädlich, sollten also im Trinkwasser möglichst geringe Konzentrationen aufweisen.
  • Oberflächenabsaugung: durch Skimmer oder Überlaufrinnen wird die Wasseroberfläche von Schmutpartikeln (Laub, Pollen, Staub) und Keimen schnell und effektiv gereinigt. Das abgesaugte Wasser wird einem Filter zugeführt.
  • Oligotroph: Nährstoffarme Gewässer sind durch eine geringe Planktonproduktion, eine hohe Sichttiefe und eine meist ganzjährige Sauerstoffsättigung (>70%). Mechanische Filter produzieren zwar sauberes Wasser, lassen aber die Nährstoffe im System. Ausgereifte biologische naturnahe Filtermethoden entfernen Nährstoffe oder legen sie dauerhaft fest.
  • Pflanzkorb: stark wuchernde Pflanzen können mit Pflanzkörben aus Kunststoff, Vlies oder Kokos im Zaum gehalten werden.
  • Pflanzsubstrat: für den Teich sollte vor allem nährstoffarm, strukturstabil und nicht zu feinkörnig sein. Am besten eignet sich ein Sand-Kies-Gemisch u. U. mit gerinen Lehm/Tonanteilen. Industriell gefertigte Substrate haben den Vorteil, dass ihre Inhaltsstoffe gemäß Düngemittelverordnung genau definiert und deklariert sein müssen.
  • pH: Der pH-Wert gibt an wie sauer Wasser ist. Saures Wasser hat einen pH-Wert unter 7, basisches Wasser hat einen pH-Wert über 7. Der pH-Wert kann zwischen 7-9 schwanken, dies ist sehr störend für die Mikroorganismen im Teich und der Filteranlage, deshalb sollte zum pH-Wert der KH-Wert gemessen werden, dieser ist der sogenannte Puffer für den pH-Wert.
  • Photosynthese: ist die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Sie bezeichnet die ausschließliche Fähigkeit der Pflanzen, aus anorganischen Stoffen mit Hilfe von Lichtenergie organische Stoffe (Biomasse) aufzubauen und dabei Sauerstoff zu produzieren.
  • Phosphat: ist ungiftig, notwendig für alle Lebewesen, ein DNA-Baustein und Energiespeicher des Lebens. Im Trinkwasser wird Phosphat verwendet um die Rohrleitungen vor Ablagerungen zu schützen. Auch im Grundwasser kann eine hohe Menge Phosphat durch Einwaschungen von Feldern vorhanden sein und bei Ableitung von Dachwasser kommt der gesamte Schmutz vom Dach. Beim Füllwasser ist deshalb genau darauf zu achten welche Belastung das Wasser hat, damit die Algen nicht bei jedem Füllen mit Nährstoffen versorgt werden. Hohe Phosphatgehalte gelten als Ursache für Algenplagen. Bereits kleinste Mengen von 0,035 mg/l Phosphat genügen, damit Algen wachsen können. Durch 1mg/l Phosphat können pro 1.000l Teichwasser 1kg Algen entstehen  ein Grund warum Fadenalgen täglich so unglaublich in der Menge zunehmen können.
  • Photosynthese: es geht dabei um den Prozess, bei dem unter Mithilfe des Chlorophylls (Blattgrüns) und der Sonnenenergie aus anorganischen Stoffen organische Verbindungen hergestellt werden.
  • Pumpen: ermöglichen eine Wasserbewegung und Wasserspiel. Man unterscheidet folgende Kriterien: selbstansaugend, nicht selbstansaugend, Trocken- oder Nassaufstellung, Fördermenge und Stromverbrauch. Entscheidend bei der Auswahl ist die gewünschte Fördermenge, die in direktem Zusammenhang mit der Förderhöhe steht. Pumpenkennlinien geben Auskunft über die Kenndaten des Pumpentyps. Entscheidend auch die Eignung als Langläufer, Druckverluste bei Schlauch- und Rohrleitungen und die zu pumpende Förderhöhe.

Pflanzen:

  • Pflanzenliste für Schwimmteiche
  • Sumpf- und Wasserpflanzen
  • Breitblättriger Rohrkolben
  • Blutweiderich
  • Fieberklee
  • Flechtbinse
  • Froschlöffel
  • Gauklerblume
  • Hechtkraut
  • Iris in Sorten
  • Kalmus
  • Kleiner Rohrkolben
  • Mädesüß
  • Pfeilkraut
  • Sumpfdotterblume
  • Sumpfbinsen in Sorten
  • Sumpfwolfsmilch
  • Sumpfvergissmeinnicht
  • Sumpfkalla
  • Schwanenblume
  • Sumpfblutauge
  • Zwerg Rohrkolben

Unterwasser- und Schwimmpflanzen:

  • Ähriges Tausendblatt
  • Hornkraut
  • Krauses Laichkraut
  • Nadelkraut
  • Schwimmendes Laichkraut
  • Seerosen in Sorten
  • Tannenwedel
  • Unterwasserhahnenfuß
  • Wasserfeder
  • Redoxpotenzial: die Höhe der Redoxspannung erlaubt Rückschlüsse über Oxidationsvorgänge im Wasser. Schwimmteichbesitzer streben möglichst hygienische Verhältnisse an. Im Teichwasser findet ein ständiger Kampf gegensätzlicher chemischer Kräfte statt, wobei die eine Art oxidierend und die andere reduzierend wirkt. Bei einer hohen Redoxspannung werden Abfallprodukte schnell oxidiert.
  • Regenwasser: zur Befüllung von Teichen ist Regenwasser in den meisten Fällen gut geeignet, da es sich meist um weiches Wasser handelt. Bei großen Dach- oder Parkplatzflächen sollte das erste Niederschlagswasser möglichst verworfen werden, da es viel Staub, Pollen und damit Nährstoffe enthält.
  • Reinigungspflanzen: als Reinigungspflanzen werden oft Pflanzen der wechselfeuchten Zonen bezeichnet, oder Unterwasserpflanzen die möglichst viel Sauerstoff produzieren und Nährstoffe aufnehmen können. Der Ausdruck täuscht mehr als wirklich machbar ist. Pflanzen haben in der Regel nur katalysatorische Wirkung, nehmen zwar Nährstoffe auf und produzieren Sauerstoff, die überwiegende Reinigungsarbeit machen sie jedoch nur in Kombination mit Mikroorganismen, die sich an den Bodenkörpern festsetzen.
  • Rhizom: unterirdisch wachsende Pflanzenteile, sogenannte Sprossachsen. Sie dienen als Reservequelle für Nährstoffe, Überwinterungs- und Vermehrungsorgan. Rhizomsperren sind PE oder PVC Dichtungsbahnen die verhindern sollen das die Rhizome in die Leitungen oder durch die Folie wachsen.
  • Salzgehalt: beeinflusst die Qualität von Gewässern, denn zu hohe Salzgehalte schädigen Pflanzen- und Tierwachstum. Düngung kann den Salzgehalt in Gewässern stark verändern, in der Regel erhöhen. Verstärktes Algenwachstum ist ein Indiz für einen hohen Salzgehalt. Dieser kann bei Schwimmteichen mit Hilfe der Widerstands- oder Leitfähigkeitsmessung ermittelt werden.
  • Sauerstoff: der Sauerstoffgehalt des Teichwassers ist entscheidend für die Wasserqualität und die biologische Stabilität eines Teiches. Die maximale Konzentration hängt von der Wassertemperatur ab. Großen Einfluss auf den Sauerstoffgehalt hat die organische Belastung und die Besiedelungsdichte mit Mikroorganismen, sowie höheren Lebewesen.
  • Schlamm: abgestorbene, ganz oder teilweise durch Mikroorganismen abgebaute organische Substanz am Grund eines Gewässers. Bei aeroben Abbau wird Sauerstoff verbraucht und es entsteht neben Kohlensäure CO2 auch Schwefelwasserstoff und Methan (Faulgase)
  • Skimmer: lässt sich aus dem englischen „to skim“ herleiten, was soviel wie abschöpfen oder abstreichen bedeutet. Skimmer sollen die Oberfläche der Schwimmteiche von Laub, Staub und Pollen säubern. Die Funktionsweise ist einfach: Über eine bewegliche Skimmerklappe oder ein sich dem Wasserstand angepasste anpassendes Wehr, die sogenannte Überlaufkante, wird ein dünner Wasserfilm von der Wasseroberfläche abgezogen. Dabei werden Verschmutzungen mitgerissen, in einem Korb oder auf einer Lochplatte gesammelt.
  • Standort: Teiche, speziell Schwimmteiche sollten möglichst nicht den ganzen Tag besonnt werden. In den heißen Mittagsstunden tut ein bisschen Beschattung gut.
  • Sumpfzone: sind nicht ständig vom Wasser überspült. Es handelt sich hier um die Randzonen des Teiches, in denen Pflanzen der wechselfeuchten Zonen angesiedelt werden. Die Sumpfzone oder Feuchtzone kann gelegentlich überflutet werden, jedoch vermeidet man eine ständige Überstauung. Große Sumpfzonen entziehen durch Kapillarität dem Teich in trockenen Sommern u.U. viel Wasser.
  • Teichmolch: ist der am häufigsten vorkommende der fünf europäischen Molcharten. Der Teichmolch wird maximal 11cm lang. Die Oberseite der Tiere ist glatthäutig und von gelbbrauner bis schwarzgraue Färbung. Die Männchen haben darauf, besonders zur Paarungszeit, auffällig grobe, rundliche, dunkle Punkte. Der Teichmolch ernährt sich nachtaktiv von Insekten, Würmern und anderem Kleingetier; tagsüber und in Trockenphasen hält er sich unter Steinen, Laub oder Wurzeln versteckt. Zur Zeit des Wasseraufenthaltes im Frühjahr und Frühsommer werden vor allem Kleinkrebse, aber auch Froschlaich, Kaulquappen und sogar Eier und Larven der eigenen Art gefressen.
  • Teichrand: Oftmals wird der Randausführung um den Schwimmteich nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Wurde der Teichrand nicht mit Hilfe eines Nivelliergerätes oder eines Rotationslasers hergestellt und schwankt in seiner umlaufenden Höhe, ist unkontrollierter Wasserverlust ins anstehende Erdreich die Folge. Wurde die Kapillarsperre nicht fachgerächt ausgeführt, sind Wasserverlust und Einschwemmen von nährstoffhaltiger Vegetationsschicht sowie daraus resultierend verstärktes Algenwachstum die Folge.
  • Teichtiefe: Teiche sind per Definition nicht an eine bestimmte Tiefe gebunden. Die unterschiedlichen Zonierungen sollten jedoch den erforderlichen Pflanztiefen der Wasserpflanzen entsprechen. Die Tiefe sollte zudem der Teichoberfläche angemessen sein, damit keine Bombentrichter entstehen, die durch die steilen Wände lebensgefährlich sein können. In Schwimm- und Badeteichen sind gemäß den aktuellen Richtlinien Wassertiefen für die Nutzungsbereiche zwischen 1,30 und 2,0 m festgelegt worden.
  • Überlauf: darf in keinem Schwimmteich oder Teich fehlen, denn er sorgt für das kontrollierte Abführen von Überschusswasser z.B. bei starken Regenfällen.
  • Unterwasserscheinwerfer: die am häufigsten verwendeten Varianten der Schwimmteichbeleuchtung sind Unterwasserscheinwerfer. Montiert in einer Tiefe von 0,5 bis 1,0 m unter der Wasseroberfläche, sollten für ca. 50m2 Schwimmbereich zwischen 2-4 Scheinwerfer vorhanden sein. Ist das Wasser im Schwimmteich tagsüber noch so klar, im gnadenlosen Licht der Unterwasserscheinwerfer werden die geringsten Trübungen durch Phyto- und Zooplankton sichtbar.
  • Verdunstung: abhängig von Sonnenscheindauer, Temperatur und Wind verdunstet Wasser von der Teichoberfläche. In Extremsituationen könne bis zu 15mm/m2 am Tag sein. Beim Garten- oder Schwimmteich kann das Ersetzen von verdunsteten Wassermengen durch Leitungswasser zu Veränderungen der Wasserwerte führen und sollte berücksichtigt werden. Die Verdunstung bzw. der Wasserverlust wird durch Wind verstärkt. Besonders große Wasserverluste können Bachläufe, Wasserfälle und Kaskaden verursachen.
  • Verlandung: ein natürlicher Prozess in der Natur: Pflanzenteile sterben ab und dienen als Aufwuchsfläche und Dünger für die Jungpflanzen. So wächst der Teich langsam vom Rand her zu, es entsteht ein Moor. Durch geschickte Modellierung der Rand- und Sumpfzonen kann dieser Prozess verlangsamt werden.
  • Wasser: das Molekül (H2O) setzt sich aus zwei Atomen Wasserstoff und einem Atom Sauerstoff zusammen. Aufgrund ihrer chemischen Struktur liegen immer unzählige Wassermoleküle aneinandergereiht vor. Im Wasser können sich die unterschiedlichsten Stoffe lösen; erwünschte wie auch unerwünschte. Bei Problemen mit Teichwasser geben die verschiedenen Wasserparameter, wie beispielsweise Gesamthärte, Karbonathärte, Phosphatwert, pH-Wert, Sauerstoffgehalt und Leitwert wertvolle Hinweise.
  • Wasserkreislauf: dabei handelt es sich um die Wassermenge, die zwischen dem Nutzungs- und dem Aufbereitungsbereich hin- und her bewegt wird. Man bezeichnet den Vorgang auch als Wasserumwälzung.